Mettlach
Von Lydia Dimitrow & Magali Tosato

Sill muss von zu Hause weg, zumindest für eine gewisse Zeit. Also zieht sie von Luxemburg nach Mettlach zu ihrem Großvater Hermann. Der ist nach vier Jahrzehnten Abwesenheit gerade erst ins Saarland zurückgekehrt und hat weder die Enkelin noch die eigene Tochter je zuvor gesehen. Sill, die nicht weiß, wohin mit sich und ihrer ganzen Zukunft, lernt Mettlach und seine Bewohner nach und nach kennen. Hermann arbeitet sich währenddessen durch das Archiv seiner Vergangenheit – und der Mettlachs, wo vieles in Veränderung ist.

Anhand von sechs fiktiven Lebensläufen erzählen die beiden deutsch-frankophonen Autorinnen Magali Tosato und Lydia Dimitrow, die bei ihrer Recherchephase mit den unterschiedlichsten Menschen vor Ort gesprochen haben, eine Familiengeschichte, deren Protagonist am Ende doch Mettlach ist. Kann man, will man hier leben, und wie? Was ist Mettlach außer der Sitz des Weltkonzerns Villeroy & Boch?

Im ersten Teil der Saarland-Saga, die Geschichten aus der Großregion auf die Bühne bringt, geht es um einen Ort, wo nationale Grenzen keine große Rolle mehr spielen; wo Luxemburg und Frankreich näher sind als der Rest von Deutschland und wo die Vergangenheit an allen Ecken und Enden ins Heute hineinragt.

Termine: am 22., 25., 27. Januar, 1., 9., 22., 23. Februar, am 7., 8., 22. März und am 3. April 2019 am Saarländischen Staatstheater sowie am 12., 13. und 14. März 2019 an den Théâtres de la Ville du Luxembourg.

Text: Lydia Dimitrow & Magali Tosato (Stückauftrag)

Regie: Magali Tosato

Dramaturgie: Corinna Popp

Bühne und Kostüme: Franziska Keune, Mirella Oestreicher

Musik: Emre Sevindik

Produktionsleitung Saarland-Saga: Simone Kranz

Regieassistenz: Sue Franz

Ausstattungsassistenz: Jasmin Kaege

Mit

Sill: Pauline Schneider

Jimmy: Michael Wischniowski

Rita: Lisa Schwindling

Hermann: Bernd Geiling

Silke: Martina Struppek

Patrick: Sébastien Jacobi

Koproduktion mit Les Théâtres de la Ville de Luxembourg

Uraufführung am 18. Januar 2019 / Saarländisches Staatstheater

Sprache: deutsch mit französischen Sprachanteilen (liegen in deutscher Übersetzung vor)