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Magali Tosato - Mise en scène

Von 2010 bis 2014 studierte Magali Tosato Regie an der HfS Ernst Busch Berlin. Sie arbeitete außerdem als Regieassistentin und Dramaturgin in verschiedenen Kompanien in der französischen Schweiz (u.a. Cie Gianni Schneider, Cie Pasquier-Rossier, Cie Un Air de Rien, Cie FullPetalMachine).

Sie realisierte mehrere Inszenierungen u.a.:

  • „Messer und Brot“ (bat-Studiotheater und Maxim Gorki Studio, Berlin, 2011)
  • „Der Auftrag“ von Heiner Müller (bat-Studiotheater, Berlin, 2013) eingeladen zum „Heiner Müller Festival“ am Residenztheater München
  • „I love Italy and Italy loves me“ (bat-Studiotheater, Berlin, 2014) die Performance „Verweile doch!“ (Residenztheater, München, 2014)
  • „Hamlet dans les écoles“ (koproduziert vom Théâtre de Vidy, aufgeführt in Klassenräumen des Kantons Waadt und Genf, Schweiz, 2015)
  • „Home-Made“ (Théâtre de Vidy, 2015)
  • „Amour/Luxe“ (Théâtre de Vidy, 2017)
  • „Qui a peur d’Hamlet?“ (Théâtre Benno Besson, 2018)

2014 präsentierte sie ihr Projekt „Il y a quelqu’un“ als Work-in-progress auf zwei Festivals für junge Regie: auf dem Schweizer PREMIO Festival und dem Festival Passe-Portes (Mauritius), wo das Projekt mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde. 2015 erhielt sie das Stipendium „Bourse de compagnonnage théâtral“ der Stadt Lausanne und Kantons Waadt für den Zeitraum 2015 bis 2017. In diesem Rahmen assistierte sie in der Spielzeit 2015-16 dem Kollektiv Rimini Protokoll sowie der Kompanie Théâtre en Flammes und erarbeitete 2017 ihre Inszenierung “Luxus/Liebe” unter dem Mentorat von Denis Maillefer und Stefan Kaegi. 2019 bringt sie den gemeinsam mit Lydia Dimitrow verfassten Stückauftrag “Mettlach” am Saarländischen Staatstheater zur Uraufführung.

Lydia Dimitrow - Dramaturgie

Lydia Dimitrow studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, französische Philologie und Neuere Deutsche Literatur an der FU Berlin und an der Université de Lausanne. Sie ist Autorin, Dramaturgin und Literaturübersetzerin.

Lydia Dimitrow übersetzt Prosa und Theaterstücke aus dem Französischen und aus dem Englischen. 2012 wurde sie ausgewählt für das Young-Translators-Partnership-Programm der ProHelvetia, 2015 war sie Stipendiatin des Georges-Arthur-Goldschmidt-Programms für junge Literaturübersetzer und 2016 erhielt sie das Johann-Joachim-Christoph-Bode-Stipendium. Sie übersetzte u.a. Stücke für den Rowohlt Theaterverlag, für das Festival Primeurs (Festival für frankophone Gegenwartsdramatik) und für den Sammelband “Scène – Neue französische Theaterstücke” (herausgegeben von Leyla-Claire Rabih und Frank Weigand). 2016 war sie Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin.

Lydia war von 2008 bis 2015 Mitglied der Festivalzeitungsredaktion des Theatertreffen der Jugend (Berliner Festspiele). Seit 2011 arbeitet sie als Autorin und Dramaturgin mit Magali Tosato und Franziska Keune zusammen (2013: „Der Auftrag“ von Heiner Müller, bat-Studiotheater Berlin // 2014 : „I love Italy and Italy loves me“, bat-Studiotheater Berlin // 2015 : „Hamlet dans les écoles“ und „Home-Made“, Théâtre de Vidy-Lausanne // 2017: „Amour/Luxe“, Théâtre de Vidy-Lausanne // 2018: „Qui a peur d’Hamlet?“, Théâtre Benno Besson Yverdon-les-Bains // 2019: „Mettlach“, Saarländisches Staatstheater).

Franziska Keune - Scènographie

Franziska Keune assistierte nach dem Abitur am Deutschen Theater Berlin, der Volksbühne Berlin sowie dem Hans-Otto-Theater in Potsdam. Daraufhin studierte sie Bühnenbild an der Universität der Künste Berlin und absolvierte 2012 mit der Oper „Calisto“ (R: Matthias Schönfeldt) ihr Diplom.

Während des Studiums entwarf sie u.a. Bühne und Kostüme für „Two Pieces + 2 – Preparation“ (Ch:Anna Melnikova) beim Monaco Dance Forum sowie für eine der Opern des Wachsfigurenkabinett von K.A. Hartmann (Komische Oper Berlin/ Uni-t) und war als Szenenbildnerin an der dffb und HFF Potsdam tätig, u.a für den ARTE-Kurzfilm „Dunkelblau“. Weitere Arbeiten folgten am Pathos Theater München mit der Regisseurin Philine Velhagen sowie 2011 mit Bülent Kullukcu „Carpma – Der Aufprall“ beim Spielart Festival München. 2012 erhielt sie den Berliner Theaterpreis Ikarus. Am Theaterhaus Jena arbeitete sie mit Kerstin Lehnhart u.a. für die Produktionen „80 über Nacht“ und „Heute wird gestorben“. Sie ist Mitglied des Theaterkollektivs „Autobahntheater“, mit dem sie 2015 die Konferenz Rückwachs an der HfBK Dresden realisierte. Desweiteren verbindet sie eine Zusammenarbeit mit Kay Dietrich, zuletzt in: „Die Räuber“ (Atze Musiktheater Berlin 2015), und mit Magali Tosato – u.a. „Der Auftrag“ von Heiner Müller (bat Berlin/Residenztheater 2013), „I love Italy and Italy loves me“ (bat Berlin 2014), „Verweile doch!“(Marstallplan/ Residenztheater München 2014) sowie „„Hamlet dans les écoles“, „Home-Made“ (Théâtre de Vidy/Lausanne 2015), „Amour/Luxe“ (Théâtre de Vidy/Lausanne 2017), „Qui a peur d’Hamlet?“ (Théâtre Benno Besson/Yverdon-les-Bains 2018) und „Mettlach“ (Saarländisches Staatstheater 2019).